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10/31/2020

ESC-ERSC

Geretsried/Tölz II/Reichersbeuern IIOttobrunn

5:8

Stats

Tore:  
Kathan (2), Barthmes (2), Hopf (1)
Zwischenstände:  
(1:0/4:1/0:7)
Beihilfen:  
Kathan (2), Bathmes (2), Hopf (2)
Strafen:  
SG Geretsried/Tölz II/Reichersbeuern II 16 Min. / EHC Bad Aibling 12 Min.

U15:Sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben

Dass im Eishockey alles möglich ist bekam die SG Geretsried/Tölz II/Reichersbeuern II beim Spiel gegen den Tabellenführer ERSC Ottobrunn schmerzlich zu spüren. Zu Beginn der Partie erspielte sich das Team von Coach Michael Goldschmidt leichte Feldvorteile und hatte mehrmals den Führungstreffer auf der Schaufel. Doch die gut aufgestellte Defensive des ERSC wusste dies zu verhindern, und auch der Ottobrunner Goalie konnte mit einigen sehenswerten Paraden seinen Kasten sauber halten. Es dauerte bis zur 17 Minute, ehe das 1:0 von Niklas Hopf den Knoten scheinbar zum Platzen brachte.

Gleich zu Beginn des Mitteldrittels erhöhte Kilian Kathan auf 2:0, doch die Münchener Vorstädter machten den Gastgebern weiterhin das Leben schwer und erzielten in der 30. Minute den nicht unverdienten Anschlusstreffer. Danach ging es mit Chancen auf beiden Seiten weiter, jedoch ohne zählbaren Torerfolg. Die SG, die in Mindestspielstärke angetreten war, hielt das Tempo hoch, und nach 3 Treffern innerhalb der letzten vier Spielminuten des zweiten Drittels durch Christopher Barthmes (2x) und Kilian Kathan ging es mit einem vermeintlich komfortablem Vorsprung in die zweite Drittelpause.

Danach verlor die SG komplett den Faden. Innerhalb der ersten sechs Spielminuten des Schlussdrittels kam Ottobrunn mit vier Treffern zum Ausgleich. Und es kam noch schlimmer. In der 51. Minute gelang es dem ERSC, das Spiel mit dem 5:6 endgültig zu drehen. Die SG agierte nun sehr nervös, und durch unnötige Strafzeiten geriet man immer wieder in Unterzahl. Die Ottobrunner nutzen dies gnadenlos aus und erhöhten vier Minuten vor Schluss auf 5:7. Trainer Goldschmidt setzte nun alles auf eine Karte und nahm den Goalie vom Eis, doch durch ein Empty-Net-Tor der Ottobrunner Nummer 5 war die Niederlage endgültig besiegelt.

veröffentlicht am: 10/31/2020