03.03.2019 Turnier in Bad Aibling - U9 Blau

Mit zwei großartigen Spielen verabschiedete sich die U9 blau aus der BEV-Runde. Dass im dritten Spiel des Tages dann zum einen das Glück, aber auch etwas Kondition und Konzentration fehlten, um gegen die Gastgeber zu bestehen, verwundert nicht allzu sehr wenn man bedenkt, dass das letzte Training auf eigenem Eis schon über zwei Wochen zurück liegt. Alles in allem zeigten die River Rats aber wohl die beste Saisonleistung, auf allen Gebieten waren über alle Liga-Turniere betrachtet enorme Fortschritte zu sehen. Besonders beeindruckte, wie gut die U9 mittlerweile zu einem Team zusammengewachsen ist: Es wurde in allen Blöcken der freie Mitspieler gesucht und teilweise über mehrere Stationen kombiniert. Und auch bei der doch deutlichen Niederlage zum Schluss gab es keinerlei Anzeichen von Frust oder schlechter Stimmung in der Mannschaft, sie ließ sich zurecht nach einem guten Turnier vom eigenen Anhang auf einer Ehrenrunde feiern.

Zunächst ging es für den ESC gegen die guten Bekannten vom ERSC Ottobrunn, mit denen man diese Saison nun schon zum sechsten Mal die Schläger gekreuzt hat, wenn man die U9 gelb mitrechnet. Doch so gut im Griff wie dieses Mal hatte man die Ottobrunner noch nicht, mit äußerster Konzentration und höchstem Einsatz von der ersten Minute ließ man dem Gegner kaum Raum für einen geordneten Spielaufbau. Auf der anderen Seite legten die kleinen River Rats mächtig los im Spiel nach vorne, schon nach 20 Sekunden brannte es zum ersten Mal vor dem Ottobrunner Tor. Die klare optische Überlegenheit setzten die Geretsrieder diesmal auch in Tore um, was das ein oder andere Mal in dieser Spielzeit ja noch ein Manko war. So aber zog der ESC bis zur Hälfte der Partie entscheidend davon und zeigte ein ums andere Mal ganz tolle Spielzüge, einer der schönsten davon führte zum letzten Tor in der 27. Minute. Ottobrunn steckte zwar nie auf und kam im letzten Drittel des Spiels noch zu Toren, gefährdet war der Sieg für Geretsried aber zu keinem Zeitpunkt.

Während Ottobrunn den Geretsriedern in dieser Saison bis dato immer gut lag, war der TEV Miesbach so etwas wie der Angstgegner, gegen den man trotz guter Leistungen bisher nicht viel ernten konnte. Diesmal knüpften die ESC-Nachwuchscracks jedoch nahtlos an die hervorragende Leistung aus dem ersten Spiel an und dominierten die Begegnung ziemlich klar. Schon nach 90 Sekunden ging Geretsried in Führung und hatte in der Folge weitere gute Chancen. In einer munteren Partie zeigte Miesbach erneut die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss, an der die River Rats schon wiederholt in den bisherigen Partien gescheitert waren. Aus wenigen Chancen schaffte der TEV zwar zweimal den Ausgleich, am Ende setzte sich doch das erneut gut zusammenspielende und über alle Blöcke sehr ausgewogene ESC-Team durch. Der schönste Treffer gelang dabei dem roten Block in der 25. Spielminute nach einer ganz feinen Kombination und einem tollen Anspiel vors Tor.

Spannender hätte die Ansetzung nicht sein können, zum Abschluss trafen die ESCler auf die ebenfalls mit zwei, wenn auch sehr knappen Siegen gestarteten Gastgeber vom EHC Bad Aibling. Gegen die vor heimischem Publikum natürlich besonders motivierten Aibdogs spielte Geretsried eigentlich nicht so schlecht. Allerdings merkte man, dass zum einen die zwei leidenschaftlich geführten Matches einiges an Kraft gekostet hatten, zum anderen hielt ein schier unglaubliches Pech im Abschluss Einzug. Von den Chancen her war das Spiel in etwa eine Begegnung auf Augenhöhe, allerdings nutzte Aibling seine Gelegenheiten gnadenlos, während auf der anderen Seite der Puck partout nicht den Weg ins Tor finden wollte. Lediglich ein Tor in der 25. Minute sprang bei einem knappen Dutzend guter und bester Gelegenheiten heraus, während Aibling nicht viele Chancen liegen ließ und am Ende einen sicher etwas zu hohen Sieg feierte. Schön, dass sich die Spielerinnen und Spieler der U9 blau ob dieser deutlichen Klatsche am Schluss nicht zu sehr grämten. Schließlich wussten sie, dass sie sich zum Ende der Rückrunde mit einer insgesamt sehr starken Turnierleistung für das intensive Training und die enorme Entwicklung während dieser Saison belohnt hatten.

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