19.01.2019 BEV-Ligaturnier in Miesbach

Zwei sehr gute Leistungen und ein Spiel zum Vergessen zeigte die U9 blau des ESC Geretsried zum Rückrundenauftakt in Miesbach. Trotzdem gab es – obwohl es nach den Spielanteilen durchaus verdient gewesen wäre -an diesem Tag keine Punkte. Sehr druckvoll starteten die River Rats in die erste Partie gegen den EHC Bad Aibling. Es gelangen gute Kombinationen, einziges Manko war, dass keine der Chancen verwertet wurde. Total unglücklich und gar nicht dem Spielverlauf entsprechend fiel das erste Tor nach 8 Minuten für Bad Aibling nach einem Zufallsschuss von der Mitte des Spielfelds. Zwar konterte Geretsried erfolgreich und glich umgehend aus, allerdings gelangen dem EHC aus weniger Chancen mehr Tore, da war man nicht kaltschnäuzig genug. Schlittschuhtechnisch und vom Einsatz her standen die Geretsrieder den Aiblingern nichts nach. Ein ähnliches Bild, vielleicht noch deutlicher, bot sich gegen die Gastgeber vom TEV Miesbach. Die River Rats waren ganz klar die spielbestimmende Mannschaft und lagen über weite Strecken der Partie in Führung. Schöne Zusammenspiele wurden diesmal in Tore umgesetzt. Das man sich nicht deutlich absetzen konnte, war Pech, etwa als ein Puck genau auf der Miesbacher Torlinie kleben blieb. Dann kam für Geretsried aber der entscheidende negative Moment des Turniers. Nach einem völlig übertriebenen Check eines Miesbachers knallte Paul rückwärts in die Bande und schied für den Rest des Turniers verletzt aus. Damit verlor der rote Block einen seiner Aktivposten und das ESC-Team insgesamt komplett die Linie im Spiel. Miesbach glich 3 Minuten vor Schluß aus und stellte mit dem Siegtreffer eine Minute später den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Möglicherweise waren es die nötigen Umstellungen der Reihen oder der Schock über das Ausscheiden eines Leistungsträgers, auf jeden Fall ging im letzten Spiel des Turniers gegen Ottobrunn nicht mehr viel zusammen. Zunächst starteten die Rats ganz couragiert und hatten auch Chancen, glichen die Ottobrunner Führung nach 9 Minuten prompt wieder aus. Dann jedoch ließ man sich in einer ziemlich chaotischen Phase, in der es größere Probleme mit der Zeitnehmung und dem Wechselsignal gab, mit drei Treffern innerhalb von eineinhalb Minuten regelrecht überrumpeln. In den restlichen 20 Minuten des Spiels ging so gut wie nichts mehr zusammen, da hatte man den Eindruck, die kleinen Rats hatten sich schon aufgegeben. Das Spiel gilt es, möglichst schnell abzuhaken und die positiven Aspekte aus den ersten beiden Matches für das anstehende Heimturnier mitzunehmen. Spielerisch kann man in dieser Gruppe auf jeden Fall gut mithalten, da brauchen sich die Geretsrieder vor keiner Mannschaft zu verstecken. (Autor: Alfred Menzinger)

Zum Seitenanfang