06.01.2019 Heilig Drei König Turnier in Peiting

RiverRats – EC Peiting

Früh ging es an diesem Heilig Drei König Feiertag für die kleinen Rats auf die Anfahrt nach Peiting. Der perfekten Planung der Peitinger zum Dank konnte man etwas später Anreisen und so munter in die erste Partie starten.
Seinem Motto treu ging Trainer Matthias Wirag mit vollen fünf Blöcken + einem Einwechsler, also rekordverdächtigen 23 Spielern, in das Turnier. Es wurde aus dem gesamten Kader der U9 geformt und wie man sehen konnte, macht sich das intensive Training, in der auf dem Eis sichtbaren Form bemerkbar. Die zum Teil völlig neu erstellten Konstellationen innerhalb der Blöcke harmonierten hervorragend und die Mini-Rats setzten ihre erlernten Fähigkeiten konsequent auf dem Eis um. Unerheblich der Verschiebung der sich gegenüberstehenden Blockfarben (nahezu alle Mannschaften spielten mit vier Blöcken) gingen die Rats engagiert zu Werke und hielten das Spiel bis zur Schlusssirene offen. Das es letztendlich nicht zu einem Unentschieden oder Sieg gereicht hat war zweitrangig, da von den hervorragenden Torhüter-Leistungen über die Defensive bis zum Angriff konzentriert schlittschuhgelaufen und die Zweikämpfe angenommen wurden. So zeigte sich auch die Freude der Kinder an so einem Turniertag in der Pause in den Gesichtern der Kinder.

RiverRats – TSV Peißenberg

Vorab jedes Team hat sein „Steckenpferd“ - bei den Mini Rats ist es wohl Spiel 2.
Wie ausgewechselt verlief das Spiel gegen die durchwegs starken Peißenberger.
Die Spielfreude aus Spiel 1 war nicht mehr erkennbar, nahezu lustlos schlichen die kleinen ESC Cracks den Gegnern hinterher, wobei durch beherzten Kampfgeist und konsequente Bewegung auf dem Eis einige Kombinationen des Gegners hätten verhindert werden können. Ein ums andere Mal spielte der Gegner nun seine läuferische und spielerische Überlegenheit aus und bezwang unsere zwei wacker kämpfenden Torhüter meist im zweiten oder dritten Anlauf. Dieser Spielverlauf ist ein Paradebeispiel dafür, wenn der Spaß am Spiel und Schlittschuhlaufen in der Kabine vergessen wird.
Der vehemente Weckruf durch den Trainer war notwendig um den Kindern wieder den Weg zum Spaß am Spiel zu weisen. Dies hat sich ja bereits in einem der ersten Turniere bewährt und sollte auch an diesem Tag Früchte tragen.

RiverRats – SC Reichersbeuern

Spiel 3 brachte erste Lichtblicke das unsere Bambinis auch jedweden Anstürmen trotzen können. Unabhängig des Ergebnisses das zum großen Teil in der Verschiebung der Blöcke begründet ist, zeigten unsere Kufenflitzer wieder das Leben und Freude am Eishockeyspielen in ihnen steckt. Der Kampfgeist war zurückgekehrt und die Lauffreude war im Spielverlauf immer mehr zu erkennen. Unausgenommen verdienen alle Lob für die in diesem Spiel erbrachte Leistung. Das Mittagessen war verdient!

RiverRats – EA Schongau
In Spiel 4 traten nun zwei Gegner auf Augenhöhe an diesem Tag gegeneinander an.
Von Anfang an war es ein offener Schlagabtausch mit Toren auf beiden Seiten. Sehr erfreulich war anzusehen das alle Blöcke mit Lauffreude zwischen Abwehr und Angriff umgeschaltet haben. Dies wurde durch Tore belohnt. Auch wenn der Erfolg nur an der gesamten Mannschaftsleistung festzumachen ist, waren diese Tore für unsere Kids auch wichtige Erlebnisse. Die Torhüter waren ein sicherer Rückhalt, man bedenke für unsere Torhüterin war es das erste große Turnier. Insgesamt war es ein tolles spannendes Spiel in dem auch beim Gegner lachende Gesichter vom Eis gegangen sind.

RiverRats – ECDC Memmingen
Memmingen war wie die Kinder aus Schongau für den ESC noch ein unbeschriebenes Blatt. Memmingen durch Einzelleistungen überlegen, konnte aber durch konzentriertes agieren sowie kontinuierliche Bewegung der Rats über weite Strecken des Spiels in Schach gehalten werden. Über das gesamte Spiel machten sich dann die Verschiebungen der Blöcke bemerkbar wodurch nicht alle Angriffe von den sich mit tadellosem Kampfgeist entgegenstemmenden Rats abgewehrt werden konnten. Hier mussten sich unsere Torhüter dann im zweiten oder sogar dritten Nachschuss geschlagen geben, wobei das die Leistung der beiden Goalies keineswegs schmälert. Sowohl überraschende Hochschüsse wurden entschärft als auch eine beeindruckende Leistung unserer Torhüterin bei flachen Schüssen, die hier bereits eigene Ansätze mit besonderer Technik zeigte.

Hut ab vor der Gesamtleistung unserer Kinder, die sich trotz eines Zwischentiefs nicht entmutigen liessen und wieder zu den wichtigsten Tugenden zurückgefunden haben.

mit dieser Leistung des U9 Gesamtteams müssen sie sich alles andere als verstecken.

Denn der Beweis ist erbracht (was sowieso schon alle wussten) WIR SIND EIN TEAM!

Autor: Markus Gregor

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