07.10.2018 BEV-Ligaturnier in Bad Tölz

Sehr früh war das erste Turnier für die U9 in Bad Tölz angesetzt. Leider zu früh für die Geretsrieder, die mangels Trainigsmöglichkeiten auf eigenem Eis in zwei von drei Partien nicht wirklich konkurrenzfähig waren. Von vornherein war klar, dass der Auftritt nicht viel mehr als eine Trainingseinheit unter realen Bedingungen werden könnte. Aber die kleinen Rats ließen sich von der ungünstigen Konstellation keineswegs entmutigen, steckten nie auf und zeigten eine tolle Moral.

Gegen die Gastgeber vom EC Bad Tölz ging es in der ersten Partie ziemlich einseitig zu, in allen Belangen waren die Hausherren einen Deut besser. Dennoch gelangen dem ESC-Nachwuchs ein paar ganz gelungene Spielzüge, von denen allerdings keiner mit einem Treffer belohnt wurde.

Auch im zweiten Match gegen den SC Reichersbeuern merkte man, dass vor allem das Verwerten von Chancen noch das große Manko ist, hier zeigte Reichersbeuern wie Tölz in der ersten Begegnung, dass sie aufgrund besserer Trainingsbedingungen schon deutlich weiter sind. Allerdings merkte man schon in der zweiten Partie der Geretsrieder U9 eine klare Steigerung, da machte sich beinahe jede Minute praktische Erfahrung auf dem Eis bemerkbar. Immerhin kamen die Riverrats neben Pfosterntreffern und Schüssen auf den Goalie auch zu ersten Torerfolgen, gerade in den letzten Minuten drehten die Geretsrieder trotz deutlichen Rückstands nochmal richtig auf und zeigten wiederholt gelungene Kombinationen.

Wenigstens zum Abschluss des Turniertages gegen den ERSC Ottobrunn entwickelte sich eine sehr ausgeglichene und spannende Partie. Diesmal startete der ESC-Nachwuchs gut in das Match, verteidigte sehr konsequent und kam auch zu eigenen Treffern. Dass man die Führung, die man sich über weite Strecken der Partie erkämpft hatte, in den letzten Minuten doch noch abgeben musste, war gar nicht so tragisch. Als Trainingseinheit betrachtet hat der Turniertag die Geretsrieder U9 sicher ein gutes Stück weitergebracht.

Zuversichtlich darf man – neben der hervorragenden Moral und der trotz der Niederlagen auffallend guten Stimmung im Team - vor allem aufgrund der enormen Breite im Kader auf die kommenden Turniere schauen. Alle fünf Blöcke zeigten wiederholt erstaunlich gute Ansätze, wenn man bedenkt, für wie viele das Turnier der erste derartige Auftritt überhaupt war. Jetzt gilt es, mit Beginn des Trainings zuhause an den paar Defiziten zu feilen, die momentan verständlicherweise noch erkennbar sind, damit man ab November bei den nächsten Turnieren den starken Teams in der Gruppe deutlich mehr Paroli bieten kann.

 

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