8.12.218 Freundschaftsturnier in Geretsried

Zu einem richtig begeisternden Event geriet das U9-Nikolausturnier im heimischen Heinz-Schneider-Eisstadion. Perfekt organisiert von Teamleiter Markus Gregor und Dank der zahlreichen fleißigen Helfer an seiner Seite lief der eng getaktete Vormittag wie am Schnürchen. Dabei stand die Veranstaltung zunächst unter keinen guten Vorzeichen: Erst war die Wetterprognose ziemlich katastrophal, dann fiel auch noch die Heizung im Stadion aus. Der Wettergott hatte allerdings ein Einsehen und belohnte die U9-Verantwortlichen für ihre Mammutaufgabe mit besten Bedingungen. Und die fehlende Kabinenheizung wurde mit kurzfristig organisierten Heizlüftern kompensiert, da war er zudem diesmal ganz günstig, das es in den Umkleiden recht eng zuging. Sieben Teams mit rund 140 Nachwuchsspielern waren angereist, mehr wäre aufgrund der begrenzten Kapazitäten im Stadion auch nicht denkbar gewesen, und lieferten sich 20 hochklassige Spiele, die zum allergrößten Teil sehr spannend verliefen und mit ganz engen Ergebnissen endeten. Neben den befreundeten Mannschaften aus Bad Tölz, Miesbach, Peißenberg, Peiting und Reichersbeuern schafften es die Hausherren, gleich zwei Vertretungen mit vollen vier Blöcken an den Start zu schicken. Beide Geretsrieder Team präsentierten sich stark und zeigten zahlreiche gute Aktionen. Von den erfahreneren Kindern in der roten Reihe bis zu den Newcomern im blauen Block bewiesen alle Akteure bei den kleinen River Rats, dass sich das intensive Training und die viele mittlerweile gesammelte Spielpraxis bezahlt macht. Schlittschuhläuferisch und an der Scheibe hat man seit Beginn der Saison enorm aufgeholt, schön langsam etabliert sich jetzt auch das Passspiel und das Auge für den Mitspieler immer besser. Da macht es dann auch nicht viel, wenn der Torabschluss noch nicht immer sitzt, die Ergebnisse sollten ja bewusst nicht im Vordergrund stehen. Über weite Strecken war es einfach schön anzusehen, wie gut die beiden U9-Besetzungen den Puck laufen ließen. Was hier in Geretsried an Potenzial vorhanden ist, ist wirklich enorm. Da darf man sich schon jetzt auf die kommenden Jahre freuen - erst recht, wenn man mit der kommenden Stadionüberdachung dann auch vergleichbare Trainingsbedingungen haben wird.
Am Ende eines aufregenden und anstrengenden Turniers verzichtete man bewusst darauf, Platzierungen zu ermittlen. Vielmehr gab es für alle Spieler Medaillen, schließlich waren – wie Rats-Trainer Matthias Wirag es treffend formulierte – alle Beteiligten die Sieger der Veranstaltung. Folgerichtig drehten alle 14 Nachwuchscracks zu den Klängen von „We Are the Champions“ noch einige Ehrenrunden und ließen sich für ihre tollen Leistungen von den Anhängern gebührend feiern, ehe es in die Kabinen ging.

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