Aufgrund der Terminverschiebung im Hinspiel ist es erst zwei Wochen her, wo beide Mannschaften aufeinander getroffen sind. Bei strömenden Regen behielten die Eishackler jedoch den besseren Überblick und siegten nicht unverdient mit 2:5. Auch in Peissenberg hatten die Rats in den letzten Jahren einen sehr schweren Stand und so erwartete man auch an diesem Nachmittag ein hartes Stück Arbeit.

Genau 39 Sekunden... So viel Zeit benötigten die Eishackler um in Führung zu gehen. Die Hausherren fingen einen katastrophalen Pass der Rats ab und Morley brachte gleich den ersten Versuch hinter David Albanese unter. Der ESC steckte den Treffer allerdings sehr gut weg und spielte mutig Richtung TSV-Tor. Die Belohnung folgte wenig später, Ondrej Horvath wurde in Überzahl stark freigespielt und ließ Keeper Resch keine Chance (12.). Nur einen Angriff später durfte der Torwart die Scheibe erneut aus dem Netz fischen. Martin Köhler setzte energisch nach und vollstreckte per Nachschuss zum 1:2 (12.). Es kam noch besser, denn erneut in Überzahl schlug es wieder im Tor der Heimmannschaft ein. Der Handgelenkschuss von Ondrej Horvath wurde unhaltbar abgefälscht - 1:3 (18.). Wenn es irgendwo brenzlig wurde, war meistens ein Powerplay im Spiel. So auch beim Anschlusstreffer der Peissenberger, als Höfler einen Abpraller von der Bande direkt nahm und auf 2:3 verkürzte (20.).

Mit 33 Sekunden toppten die Hausherren ihre Marke aus dem ersten Drittel sogar nochmal und kamen durch einen Schuss von hinter der Torlinie zum 3:3 (21.). Die Eishackler legten schnell nach, allerdings war dem 4:3 eine nicht geahndete Strafe gegen Ondrej Horvath vorausgegangen (25.). Peissenberg war nun klar tonangebend und drückte auf den nächsten Treffer, die Rats kamen nur noch vereinzelt zu Entlastungsangriffen. Umso besser, das eben einer dieser Angriffe zum Erfolg führte. Nach starker Vorarbeit von Domi Meierl war es am Ende Dominic Fuchs, der das 4:4 erzielte (31.).

41 Sekunden gespielt und... Tor für den ESC?! Tatsächlich drehten die Rats diesmal den Spieß um und kamen nach der Drittelpause zu einem schnellen Tor. Der starke Ondrej Horvath wurde im Slot sträflich alleine gelassen, mit einem harten Handgelenkschuss brachte er die Rats wieder in Führung (41.). Auch auf das Powerplay war weiterhin Verlass, Florian Lechner erhöhte auf 4:6 (44.). Peissenberg antwortete mit wütenden Angriffen, biss sich aber zunächst die Zähne an David Albanese aus. In Überzahl konnte der Rats-Schlussmann aber nichts ausrichten, als Höfler eine schöne Kombination zum 5:6 abschloss (54.). So kam es wie es kommen musste, 2 1/2 Minuten vor Ende segelte ein Schuss von Ebentheuer an Mann und Maus vorbei in das Gästetor (58.).

Die Verlängerung war an Spannung kaum zu überbieten. Es ging hoch und runter, letztlich erlöste der herausragende Ondrej Horvath die mitgereisten Fans und   erzielte kurz vor Schluss das siegbringende 6:7.

Fazit: Die Rats krönen eine herausragende kämpferische Leistung mit dem Sieg nach Verlängerung und holen so zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz 8. Ondrej Horvath und das an diesem Abend sehr gute Überzahlspiel sorgten hier letztlich für den Sieg, wobei die Mannschaftsleistung durch die Bank absolut stark war. So muss man in den kommenden Spielen auftreten, um auch weiterhin beständig zu punkten.

26.11.2017 TSV Peissenberg – ESC Geretsried 6:7 n.V. (2:3/2:1/2:2)

Tore:

4 x Ondrej Horvath, Martin Köhler, Dominic Fuchs, Florian Lechner

Beihilfen:

3 x Dominic Fuchs, 2 x Christian Heller, 2 x Hans Tauber, Vladimir Zvonik, Benedikt May, Maximilian Hüsken

Strafen:

TSV Peissenberg 20 Min.

ESC Geretsried 14 + 10 Min. (Heller)

Zuschauer:  

590

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