Beim Gastspiel in Buchloe erwischten die Rats einen denkbar schlechten Start. Ein Befreiungsschlag der Pirates wird von Martin Zahora erlaufen, der damit das angezeigte Icing aufhob. Im Anschluss orientierten sich zwei Rats-Spieler Richtung Zahora und ließen Krafczyk vor dem ESC-Tor völlig alleine, der mit dem Direktschuss dann keine Probleme mehr hatte (2.). Durch den frühen Gegentreffer aufgewacht? Leider Fehlanzeige. Keine Minute später steht ESV-Spieler Rauskolb ähnlich frei wie zuvor sein Sturmkollege - 2:0 (3.). Wieder dauerte es keine 60 Sekunden bis zum nächsten Treffer, diesmal waren jedoch die Rats am Zug. Martin Köhler war im Nachschuss erfolgreich und verhinderte einen kompletten Fehlstart in diese wichtige Partie (4.). Defensivarbeit stand auch in der Folgezeit bei beiden Teams nicht ganz oben auf der Tagesordnung und so bekamen Pirates-Torwart Reichelmeir wie auch der genesene David Albanese mehr als genügend Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Trotz bester Gelegenheiten (Horvath an den Pfosten und Hüsken am leeren Tor vorbei) blieb es vorerst beim knappen 2:1.

Deutlich verbessert präsentierten sich die Männer von Ludwig Andrä im Mittelabschnitt. Nachdem beide Team ihre Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen ließen, war es Bernhard Jorde, der mit einem unwiederstehlichen Solo für den Ausgleich sorgte (26.). Die Rats waren nun richtig am Drücker uns schnürrten Buchloe im eigenen Drittel ein. Belohnt wurde der Aufwand durch einen Treffer von Hans Tauber, dessen Schuss von der blauen Linie noch abgefälscht wurde uns somit unhaltbar hinter Reichelmeir einschlug (29.). Mitten in der Drangphase des ESC schlugen die Gastgeber in beeindruckender Manier zurück. Mit einem Doppelschlag durch Vaitl und Weigant (34./35.) stellten die Pirates den alten Abstand wieder her und holten sich die Führung zurück.

Die Rats zeigten sich jedoch wenig beeindruckt und versuchten im letzten Drittel mit aller Macht den Augleich zu erzwingen. Mit zunehmender Spielzeit entwickelte sich das ganze zu einem ESC vs. Reichelmeir. Der ESV-Schlussmann zeigte reihenweise glänzende Paraden und hätte seiner Mannschaft beinnahe den Sieg über die Zeit gerettet. Doch die Rats belohnten sich für ihre mutige Spielweise und kamen tatsächlich 13 Sekunden vor dem Ende durch Florian Lechner zum hochverdienten Ausgleich (60.).

In der Verlängerung fackelten die Pirates dann jedoch nicht lange und schenktem dem ESC gleich im ersten Einsatz den siegbringenden fünften Treffer ein. Durch fehlende Zuordnung vor David Albanese herrschte Hochbetrieb, Zahora stand goldrichtig und holte seinem Team den Zusatzpunkt (61.).

Fazit: Schlecht angefangen und schlecht aufgehört, dazwischen jedoch eine durchaus überzeugende Leistung des ESC. Vor allem Defensiv muss man trotz allem noch deutlich stabliler und konstanter werden, will man bis zum Ende ein Wort um Platz 8 mitsprechen können.

Tore: Martin Köhler, Bernhard Jorde, Hans Tauber, Florian Lechner
Beihilfen: 2 x Benedikt May, 2 x Daniel Merl, 2 x Dominic Fuchs, Maximilian Hüsken
Strafen: ESV Buchloe 18 Min / ESC 16 + 10 Min (Heller - Reklamieren)

 

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