Mit den letzten Verlängerungen steht der Kader der Rats vorerst fest, insgesamt kann Trainer Ludwig Andrä auf 22 Feldspieler sowie drei Torhüter zurückgreifen (siehe Kader). Fünf Neuzugängen stehen drei Abgänge gegenüber, wobei hinter Moritz Lauer (siehe unten) beruflich immer ein Fragezeichen stehen wird. Auf dem Papier sieht das schon sehr gut aus, so auch die Meinung vom 2. Vorstand Matthias Gräubig: „Die Kadergröße ist ausreichend. Neben Quantität können wir aber auch auf viel Qualität zurückgreifen, das ist sehr erfreulich. Der Kampf um die Stammplätze wird für den einen oder anderen Spieler natürlich hart aber wir sind froh, in einer solchen Lage zu sein. Unser ursprünglicher Kandidat für die Verteidigung hat leider abgesagt, allerdings gibt es noch eine Alternative. Soweit steht der Kader fest, evtl. stößt aber doch noch ein Spieler während der Vorbereitung zum Team.“

Den restlichen Kader komplettieren ausschließlich Stürmer. Moritz Lauer ist einer davon, wie viel er tatsächlich auf dem Eis stehen kann ist jedoch nicht ganz sicher. Beruflich ist er ziemlich eingespannt, die regelmäßige Teilnahme an den Trainingszeiten nicht garantiert. Deshalb wird er auch für die sogenannte „8er-Liste“ gemeldet, die eine gleichzeitige Teilnahme am Spielbetrieb der 1. Mannschaft sowie des 1b-Teams ermöglicht. Gut zu Gesicht würde er den Rats mit Sicherheit stehen, auf seine robuste Spielweise wie auch seine Erfahrung würde man nur ungerne verzichten.

Als unverzichtbar kann man ohne Übertreibung Dominik Meierl bezeichnen. Der 22-jährige Stürmer entwickelt sich von Jahr zu Jahr stetig weiter und ist als Mittelstürmer mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Die Mischung aus körperlicher Robustheit und starker Technik macht ihn zu einem wichtigen Spieler in der Rats-Offensive. Wenn bei ihm alles passt kann er in engen Spielen den Ausschlag geben, 24 Punkte aus 30 Spielen sind seine Ausbeute aus der vergangenen Saison.

Eine hervorragende Technik kann auch Maximilian Hüsken vorweisen. In seinem ersten Jahr beim ESC noch ziemlich vom Verletzungspech verfolgt, konnte Mäx in der letzten Saison auf insgesamt 32 Spiele zurückblicken. Besonders in der Abstiegsrunde lief es rund, neun Punkte in neun Spielen ist eine starke Ausbeute. Bleibt er auch in Zukunft fit, können sich die Rats-Fans sicherlich auf viele weitere Punkte freuen.

Nach einer größeren Verletzung in der Vergangenheit muss man bei Klaus Berger länger suchen. Jahr für Jahr weißt der 27-jährige mit am meisten Spiele auf und ist deshalb ein verlässlicher Baustein im Offensivspiel. Mit einem guten Mix aus Technik, Körperspiel, Passspiel und Abschluss kann er nahezu in jedem Block eingesetzt werden. Auch bei ihm lief die vergangene Abstiegsrunde wie am Schnürchen, zehn Punkte aus zehn Spielen konnte er seinem Konto gutschreiben.

Auf den kompletten Durchbruch wartet man noch bei Daniel Bursch. Sehr starken Auftritten folgen leider des Öfteren durchwachsene Vorstellungen, die Konstanz fehlt einfach noch. Wenn er seinen gefährlichen Torabschluss im richtigen Moment einsetzt, ist er auf jeden Fall immer für einen Treffer gut. Schafft er es seine Leistungen regelmäßig auf das Eis zu bringen, wird auch er in der kommenden Saison in den gegnerischen Verteidigungsreihen für Unruhe sorgen.

Ebenfalls viel vorgenommen hat sich Christopher Ott. Nach einem harten Sommertraining geht er topfit in die neue Spielzeit. Wenn er es schafft seinen wahnsinnig starken Handgelenkschuss öfter einzusetzen, kann der Weg für ihn eigentlich nur nach vorne gehen. Wie für alle anderen Stürmer wird es aber auch für ihn ein harter Kampf um die Positionen, dem er sich mit vollem Einsatz stellen muss.

Nach einer trainingsfreien Woche geht es nächsten Montag zum ersten Mal offiziell aufs Eis, wie die letzten zehn Jahre wird man auch diese Vorbereitung ausschließlich in auswärtigen Stadien absolvieren müssen. Doch nicht nur im Kader tut sich einiges beim ESC, auch optisch wird es eine große Veränderung geben. Seid gespannt, im Laufe der nächsten Woche solltet ihr auf jeden Fall unsere Homepage im Auge behalten…

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